Low-Level-Laser-Therapie

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In der Humanmedizin schon lange erfolgreich eingesetzt, etabliert sich diese Therapie erst seit einigen Jahren im Veterinärbereich. Eigens entwickelte Aufsätze sorgen dafür, dass die Laserstrahlen im Fell nicht zerstreut werden und am Zielort ankommen. Laserstrahlen sind energiereiche, zusammenhängende und einfarbige Lichtwellen. Bei kontrollierter Dosis und adäquaten Wellenlängen wirken sie sich positiv auf lebende Zellen aus.

In meiner Tierheilpraxis arbeite ich mit dem Hidrex Lasergerät, das ich vorwiegend für die schmerzfreie Laserakupunktur einsetze. Außerdem ist durch einen speziellen Aufsatz die Low-Level-Laser-Therapie (LLLT) durchführbar, mit der fast alle Körperbereiche des Tieres behandelt werden können.  Das Handteil ist wie ein Duschkopf geformt, wodurch auch großflächige Behandlungen möglich werden. Bei der Laserdusche werden zwei Wellenlängen kombiniert: Für die Tiefenwirkung sind sechs Dioden à 904nm sowie für die oberflächlichen Gewebe sechs Dioden à 670 nm eingebaut. Je nach Beschwerden werden die Laser-Intensität, Kombination der Diodenarten, Pulsung und Anwendungsdauer variiert.

Damit ist LLLT garantiert eine schmerz- und nebenwirkungsfreie Therapieform.

 

LLLT findet ihren Einsatz beim Groß- und Kleintier für:

Förderung der Durchblutung - z.B. Verspannungen
Abbau von Entzündungen – z.B. Hautprobleme
Wundheilungsstörungen – z.B. Verletzungen, die nicht ausheilen
Progression der kollagenen Fasern – z.B. Sehnenschaden
Narbenentstörung – z.B. Kastrationsnarbe
Förderung der Nervenheilung – z.B. Ruptur einer Gewebestruktur