Mykotherapie

Die Vitalpilze können in die Phytorezeptur mit eingebunden werden, aber werden auch als selbstständige Therapieform angewendet. Hier handelt es sich um ein Trockenpräparat, das aus dem oberirdischen oder unterirdischen Teil (oder beiden) des Pilzes besteht und schonend getrocknet, gemahlen und je nach Herstellungsverfahren entweder als Pulver oder Extrakt verarbeitet wird. Die besondere Eigenschaft der Pilze ist ihre regulierende Wirkung: Während bei gesteigerten Körperfunktionen ein beruhigender Effekt eintritt, wirken sie bei verminderten Funktionen stimulierend. So können Störungen im Körper ausgeglichen werden. Des Weiteren können sie bei Bedarf ein Leben lang verabreicht werden, ohne Nebenwirkungen hervorzurufen. Vitalpilze setzen an der Ursache einer Krankheit an und unterdrücken nicht nur die Krankheitssymptome.

Seit über 1000 Jahren v. Chr. existieren bereits aus der traditionell chinesischen Medizin erste Dokumentationen der außergewöhnlichen Wirkung der Vitalpilze. Aber auch in anderen Kulturen wurde dies schriftlich festgehalten. Ein bekanntes Beispiel ist unser Ötzi, der mit einem Birkenporling aufgefunden wurde.